Bildungschancen – Inhalt

Beruf und Familie

Aachen ist eine tolle Stadt. Damit die Kaiserstadt ein starker Standort bleibt und sogar noch besser wird, brauchen wir hier vor Ort gute Jobs in allen Bereichen: in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und natürlich auch im öffentlichen Dienst. Wir brauchen Jobs für alle. Für Menschen mit Berufsausbildung und Menschen mit Hochschulabschluss. Im Landtag will ich mich für Aachen einsetzen und die Stadt stärken. Denn der Strukturwandel betrifft auch uns und wir müssen auf weitere Veränderungen vorbereitet sein. Der Wissenschaftsstandort Aachen ist für uns vor diesem Hintergrund eine große Chance. Die nächste große Idee kann hier bei uns entwickelt und umgesetzt werden. In einem Aachener Start-up!

Als Gewerkschafter liegen mir dabei gute Arbeitsbedingungen am Herzen. Wir brauchen nicht nur interessante Tätigkeiten und eine angemessene Bezahlung, sondern auch Rahmenbedingungen, die ein gesundes Arbeiten bis zur Rente ermöglichen. Gerade in den Gesundheitsberufen muss die Landespolitik für Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sorgen. Und wir brauchen Sicherheit: sowohl bei der Karriereplanung, als auch bei der Familienplanung.

Familie ist für mich da, wo Menschen sich umeinander kümmern. Ich möchte, dass alle Menschen den Raum bekommen füreinander zu sorgen und auch einem Job nachgehen können. Mir ist wichtig, dass jedes Elternteil arbeiten kann und Kinder gut betreut sind. Die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig das ist. Corona hat das Alltagsleben mit Arbeit und Kindern für Familien sehr erschwert. Das darf so nicht bleiben, und darum will ich das ändern. Unsere Kitas müssen so mit Personal ausgestattet werden, dass die Öffnungszeiten zuverlässig angeboten werden können. Ich will dafür sorgen, dass die Aufnahme in die Kita einfacher gelingt und nicht nur zu bestimmten Stichtagen. Betreuung und gute Bildung sollen nebenan möglich sein – nicht nur am anderen Ende der Stadt.

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Bildungschancen

„Man muss sich schon strecken, um im Leben etwas zu erreichen und wenn du dich anstrengst, kannst du im Leben alles erreichen.“ Ein Weisheit, die man Kindern allzu gerne mitgibt. Doch die Startbedingungen in ein gutes Leben sind nicht für alle Kinder gleich. Immer noch entscheidet die soziale Herkunft den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Unser Ziel muss es aber sein, dass alle Kinder – egal, aus was für einem Elternhaus sie kommen und in welchem Stadtteil sie leben – eine Chance bekommen ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Denn sie haben ein Recht darauf.

Deshalb ist es mir wichtig, dass Bildung kostenfrei ist. Die Kita, die Hochschule, genauso wie die Meisterschule. Unsere Chancen auf Bildung dürfen nicht vom Geldbeutel, Glück, Zufall oder einer Postleitzahl abhängen. Ich will, dass ungerechte Bildungschancen so früh wie möglich ausgeglichen werden. Das betrifft auch die „Nebenkosten“ von Bildung: Moderne Lernmittel, das Ticket für den Schulbus oder die Miete am Ausbildungs- oder Studienort müssen für alle bezahlbar sein. Und dafür will ich sorgen.

Ebenso wichtig ist mir eine bessere Ausstattung unserer Schulen. Wir brauchen mehr Lehrerinnen und Lehrer, um aktuelle Lücken zu schließen und für die Zukunft gerüstet zu sein. So wie es in den Kitas an Personal fehlt, fehlen insbesondere an den Grundschulen unserer Region aktuell viele Lehrerinnen und Lehrer. Daher unterstütze ich die Forderungen nach einem angemessenen Einstiegsgehalt, attraktiven Leitungsstellen und einer Ausweitung der Lehrkräfteausbildung an der RWTH Aachen auf das Grundschullehramt. Die Situation an unseren Berufskollegs ist für mich ebenfalls ein Grund zur Sorge. Es müssen mehr Lehrkräfte an den Hochschulen für diese Schulform ausgebildet und Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für Berufskollegs qualifiziert werden.

Nicht zuletzt müssen wir die technische Ausstattung aller Schulen und Hochschulen endlich deutlich verbessern. Auch die Lernbedingungen dürfen nicht von den Eltern, dem Stadtteil oder anderen Zufällen abhängen. Internet per Glasfaser, schnelles WLAN in allen Räumen, Zugang zu Laptops oder Tablets für alle Schülerinnen und Schüler und qualifiziertes technisches Personal müssen selbstverständlich sein. Die Digitalisierung muss endlich an allen Bildungseinrichtungen ankommen.

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Lebenswertes Aachen

Das Leben in Aachen soll lebendig, sicher und gesund sein. Dafür setze ich mich ein.

Für mich ist eine lebendige Stadt eine Stadt voller Menschen. Eine Stadt, in der das Leben pulsiert und in der man Neues entdecken und kennenlernen kann. Es soll möglichst viele Orte vor den eigenen Haustüren geben, an denen man sich gerne, oft und lange aufhält. Daraus kann eine Stadt der guten Nachbarschaft entstehen, wo man sich umeinander kümmert und füreinander da ist.

So eine Stadt der guten Nachbarschaft muss auch eine kinderfreundliche Stadt sein. Wenn wir den Kindern in unserer Stadt Raum für Neugier, Freiheit und das Erlernen von Eigenständigkeit lassen, erschaffen wir gleichzeitig eine Stadt für Alle. Genau dafür, dass Aachen den nötigen Freiraum auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Stadt der guten Nachbarschaft erhält, will ich mich im Landtag einsetzen.

Ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg ist eine solidarische Verkehrswende. Solidarische Verkehrswende bedeutet für mich, dass wir die leisen Verkehrsmittel wie zu Fuß gehen, das Fahrrad oder Bus und Bahn deutlich fördern. Viel mehr Straßen sollen dazu einladen für einen Plausch mit der Nachbarin oder dem Nachbarn stehenzubleiben. Der Kontakt zur anderen Straßenseite soll viel seltener als heute durch zu viel Verkehr und mangelnde Barrierefreiheit verhindert werden. Die Wohnqualität soll weniger unter dem Verkehrslärm leiden.

Mit meiner Erfahrung aus der Aachener Stadtpolitik möchte die Verkehrswende in NRW ganz konkret vorantreiben und den Verkehr klimaneutral machen. Bus und Bahn müssen pünktlich fahren und bezahlbar sein. Radfahren muss sicher und komfortabel sein. Barrierefreiheit ist ein Muss. Auch ohne Führerschein muss man voll am Leben teilhaben können: Auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit, in der Freizeit, um Familie und Freundinnen und Freunde zu besuchen. Wir brauchen einen Plan für gute Alternativangebote, um Staus und Lärm zu vermeiden. Zusätzlich brauchen wir auch einen Plan für den Autoverkehr. Und an diesen Plänen will ich mitarbeiten.

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