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Geschützt: Cork vs. Sauerland – A legend lives on!

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[Irisches Tagebuch] Letzte Worte …

Guten Abend!

Da bin ich wieder! Nach acht Monaten Irland bin ich wieder in Deutschland; quasi zu Hause. Zunächst muss ich mich wohl aber entschuldigen, dass ich im zweiten Semester nicht mehr aus meinem Leben in Irland berichtet habe. In meinem Ordner liegen zwei halbfertige emails, aber irgendwie fehlte mir die nötige Zeit. Neben vielen Ausflügen in die Natur und ins Corker Nachtleben mit neuen Freunden (der Wechsel vom ersten zum zweiten Semester brachte die Trennung von alten Freunden, aber auch neue Gesichter) ging natürlich auch das Uni-Leben weiter.

Uni-Leben
Eher ungewohnt waren dabei die Hausarbeit und das Essay. Normalerweise bin ich ja nur die elendig lange Klausurphase mitten im Sommer gewohnt, ohne dass während des Semesters irgendwelche Leistungen eingefordert werden. Zur Endnote tragen diese Arbeiten mit 20 bis 30% bei. Keine schlechte Möglichkeit ein etwas besseres Ergebnis zu erzielen.
April und Mai standen dann für mich vollständig im Zeichen der Klausuren. Insgesamt standen sieben Stück auf dem Plan – zum Vergleich: In Aachen habe ich pro Prüfungsphase höchstens 4 Klausuren geschrieben. Entsprechend eintönig war dann auch mein Tagesablauf, so dass meine Kollegen sogar besorgt anriefen, ob ich denn noch am Leben wäre. Aber das gehört wohl dazu. Bleibt abzuwarten wie dann die Ergebnisse Ende Juni auf dem Zeugnis aussehen werden.

„Zu Hause“
Bevor es letztendlich zurück nach Hause ging, stand eine verrückte Abschiedswoche an. Wie zu Beginn meines Aufenthalts standen lange Feiernächte an, aber mit dem Unterschied, dass an jedem Abend ein weiterer Freund, eine weitere Freundin „für immer“ Abschied genommen hat. Eine echt bitter-süße Geschichte.
Nun bin ich wieder zu Hause und es ist schon komisch. Mein Adressbuch ist um 38 Einträge reicher – darunter ein paar neue Freunde. Und irgendwie wäre man ja doch gerne geblieben, aber bis auf ein paar Spätflieger sind alle wieder in Ihren Heimatländern. Es gibt also kein zurück und nur die Hoffnung, dass man sich eines Tages wieder sieht.
Bei aller Traurigkeit bleibt aber eine gehörige Portion Stolz. Stolz so viele tolle Menschen getroffen zu haben.

Jetzt heißt es also, sich wieder in Deutschland einzuleben. Hilfreich ist da sicherlich mein enger Terminplan. Verbesserungsklausuren, Segelcamp, Bewerbungen schreiben, Korea und mein HiWi-Job – da kommt man wenigstens nicht auf dumme Gedanken. 😉

Bis dann
Jan

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[Irisches Tagebuch] Oktober/November

Dia dhuit!*
Seit der letzten Email sind ja jetzt nun ein paar Wochen vergangen und es ist viel passiert. Ich habe an der Uni meine Kurse endgültig gewählt, Tagesausflüge unternommen, die Angebote der Clubs und Societies an der Uni genutzt, Berge bestiegen und natürlich Cork und die Iren weiter erkundet. Aber jetzt alles hübsch der Reihe nach …

Uni

The QuadDie ersten zwei Wochen an der Uni dienen der Orientierung und man darf sich alle Kurse mal anschauen und muss sich dann bis zum Ende der zwei Wochen für sein Jahresprogramm entscheiden. Mein Programm stand dabei schon relativ schnell fest, da ich nur Kurse gewählt habe, die mir in Aachen auch anerkannt werden. Konkret sind das:
Electrical Machines & Power Electronic Systems
Optical Electronics
RF IC Design
Medical Electronic Systems
Nanotechnology
Microsystems
Processing of IC

Fundament aller Kurse sind dabei die Vorlesungen (es gibt keine Übungen!), die bei Bedarf durch Laborarbeit oder schriftliche Ausarbeitungen ergänzt werden.

Im Prinzip läuft alles eher schulisch ab. Die Gruppen sind klein, die Studenten lauschen andächtig (ja, es wird in der Tat kaum geredet) dem Dozenten, manchmal wird man durch Verständnisfragen eingebunden und auch der Stil vieler Erklärungen kommt einem deutschen Studenten irgendwie unwissenschaftlich vor. Der Anspruch und die Geschwindigkeit ähnelt aber den Aachener Verhältnissen.
Eine Erklärung für den verschulten Uni-Betrieb könnte das Alter meiner Mitstudenten sein. Der typische irische Schüler verlässt je nach Abschluss die Schule mit 17 oder 18. Das heißt, dass die Studenten ihren Abschluss (Bachelor) mit durchschnittlich 22 in der Tasche haben. Rechnet man noch einen zweijährigen Master hinzu, um einen Vergleich zum deutschen Diplom-Ingenieur zu haben, sind die lieben Iren mit 24 aus der Uni raus.
Dafür gibt es drei Gründe:
1. Frühe Einschulung
2. 12 Schuljahre bis zur Hochschulreife
3. Kein Wehrdienst
Die Rolle als Alterspräsident trage ich aber mit Fassung … 😉

Clubs and Societies

Neben dem eigentlichen Lernen wird am University College Cork auch ein großes Angebot an sonstigen Freizeitbeschäftigung angeboten. Die so genannten Clubs oder Societies sind studentische Eigeninitiativen, die im sportlichen bzw. künstlerischen, musischen oder weiß der Henker welchem Bereich aktiv sind. Grob geschätzt gibt es zur Zeit knapp 100 dieser Initiativen und der Themenbereich geht von der „Accounting and Finance Society“ über den „Cricket Club“, der „DJ Society“, dem „Mountaineering Club“ bis zu einer politischen Jugendorganisation namens „Young Fine Gael“. In Deutschland würde man diese Angebote wohl in den örtlichen Vereinen wiederfinden, aber in der Vereinsgründung sind wird ja ziemlich fleißig…

Natürlich nutze auch ich das Angebot und gehe regelmäßig zum Chor (Nächstes Stück: Verdis Gloria), steige mit dem Mountaineering Club auf Berge und, wenn es die Zeit zulässt, spiele wieder ein wenig Badminton.

Mountaineering Club

BergseeWer gerne wandert ist in Irland sehr gut aufgehoben, denn Irland gehört zu den wenigen Ländern wo es noch stilecht querfeldein und nicht auf ausgetrampelten Pfaden entlang geht. Wichtige Voraussetzung sind auf den Fall gute Wanderstiefel, denn der Untergrund ist durch das feuchte Klima recht weich oder auch schlammig, wenn nicht sogar nass. Regenkleidung sollte man als Irlandreisender ja sowieso dabei haben. Der Mountaineering Club bietet für den Spottpreis von 6€ jeden Sonntag eine Fahrt zu einem irischen Berg (oder doch vl nur Hügel!?) an und stellt auch die nötigen Führer, die für die Streckenplanung verantwortlich sind.

Mein erster Berg in Irland war der Boughaill im County Kerry am ersten Sonntag im Oktober. Einige hundert Höhenmeter galt es zu überwinden und bei sonnigem Wetter wurde unsere Gruppe dann mit einer tollen Aussicht vom Gipfel aus belohnt. Der Weg nach oben führte über weite grüne Wiesen mit wahllos verstreuten Felsen jeder Größe oder durch kleinere Moore mit tiefen Pfützen. Wer da nicht das hellgrüne Moos auf einer Pfütze vom nicht ganz so grünen Gestrüpp unterscheiden kann, steht dann schon mal gerne bis kurz unters Knie im Wasser …

Vergangenes Wochenende ging es dann Richtung Westen nach Dingle, wo wir am Samstag den Mt. Brandon in Angriff genommen haben. Der Mt. Brandon befindet sich auf einer Halbinsel nördlich vom Ring of Kerry und plagt den geneigten Wanderer mit einem Schlussanstieg über knapp 150m von 30 bis 45°. Dafür darf man dann auf dem Gipfel in dem Grab des Heiligen Brandon platz nehmen und im Windschatten eine Brotzeit einlegen.
Leider war uns das Wetter diesmal nicht so hold und eine Wolke umhüllte den Gipfel. Wenn dann doch mal der Himmel aufriss und die Sonne das Land beschien, zeigte sich Irland von seiner besten Seite: Grüne Wiesen die von Mauern durchzogen werden und plötzlich an schroffen Klippen enden, welche das Land vom Atlantik trennen. Ein tolles Panorama, dass man wohl nur aus einiger Höhe genießen kann.
Die Abende klangen vor dem Kamin (mit Steinkohle!) bei Bier und Gesang aus.

Die irische Kneipologie

Nun ja. Um eines direkt vorweg zu schicken: Alle Gerüchte und Clichés sind wahr! Zum Iren an sich gehört auf jeden Fall ein Pub.
Es gibt sie an jeder Ecke. Klein und vergammelt, uralt und müffelnd, renoviert und modisch. Aber alle Pubs sind voll. Irland eilt ja der Ruf voraus, dass es hier ein Alkoholproblem gibt und ich denke, dass dieser Ruf standfest verteidigt wird. So kann es sein, dass man um vier Uhr nachmittags auf seinem Weg nach Hause schon die ersten torkelnden Personen trifft, die im philosophischen Selbstgespräch vertieft den Weg nach Hause an den heimischen Herd antreten. Wer nun aber erwartet, dass dort die Nudelholz schwingende Rache wartet, muss nicht zwangsläufig richtig liegen, denn trinktechnisch ist die Gleichberechtigung in Irland sehr weit fortgeschritten. So sieht man zur Closing Time Paare jeden Alters eng umschlungen den Weg nach Hause mäandern.

Die Vögel wird dabei kaum einer zu Gesicht/zu Gehör bekommen, denn das letzte Pint geht unter der Woche um 11.30pm und am Wochenende bis 12.30pm über die Theke. Nightclubs servieren bis 2.30am Getränke und im Anschluss wird man freundlich aber bestimmt dazu aufgefordert innerhalb einer halben Stunde aufzutrinken. Beamish

Das Getränkeangebot ist erwartungsgemäß reichhaltig. Neben den einheimischen Stouts (Guinness, Murphy’s, Beamish – letztere aus Cork) und dem Cider (aus Apfel oder Birne) tummeln sich diverse internationale Biermarken (Carlsberg, Heineken, Miller, Corr’s, Budweiser, Foster’s) in dem Wald an Zapfhähnen. Denn von einigen Flaschengetränken (Krombacher, Erdinger, Beck’s, Budvar, Kopparberg, …) abgesehen wird alles frisch gezapft und so warten jeden morgen unglaublich Mengen an leeren Fässern vor den Lokalen auf ihre Nachfolger. Preislich liegt das günstigste Bier (Foster’s) pro Pint (568ml) bei 3€. Für ein Stout muss man zwischen 3,20 und 4,50€ anlegen. Dummerweise sind die Supermarktpreise nicht deutlich geringer. Der Kasten Warsteiner (24 x 330ml) kostet zur Zeit 22,99€. Der Grund dafür ist eine saftige Alkoholsteuer, wodurch z.B. eine Flasche Whisky in Irland 10€ mehr kostet als in Deutschland.

IMGP3394Was wäre aber ein Pub oder ein Nightclub ohne Musik. Von traditionell irisch über das übliche Gedudel aus dem Popmusikcharts bis zur guten Rockmusik findet man alles seine Abnehmer. Billigmelodien, wie man sie z.B. vom deutschen Schlager kennt, sucht man hier Gott sei Dank vergeblich. Stattdessen findet man in einigen Bars auch viele ältere Semester an den Stehtischen vor Bühne das Glas heben, wenn Band einen aktuellen Kracher aus der Rockmusik zum Besten gibt. Mitgrölen ist dabei nicht ausgeschlossen.

Was gab es sonst noch

Wochenendausflug mit meinen internationalen Mitstudenten an die Klippen und Strände der Westküste. Guinness Jazzfestival in Cork. Blarney Castle, wo man den Blarney Stone küsst, um ein beredsamer Mensch zu werden. Kochabende an verschiedenen Orten. Mein Geburtstag mit Käsekuchen und Nußecken. St. Martin mit selbstgebackenen Weckmännern. Der Nußknacker in Corks Oper (leider eine Aufführung ohne Orchester) und und und …

Wie geht es weiter

Nächstes Wochenende geht es mit dem Chor zur Intensivprobe nach Tralee, wo ich hoffentlich noch mehr Kontakte zu echten Iren schließen kann. Am Wochenende darauf starten wir dann mit gemieteten Autos in den Nordwesten Irlands, in Richtung Galway. Mit 25 internationalen Studenten dürfte das mal wieder ein Erlebnis werden. Beim nächsten Mal gibt es dann auch einen kleinen Überblick über die irischen Sprachgegebenheiten.

In diesem Sinne:
Slán!*
Jan


Dia dhuit! (irisch: „Gott mit Dir!“ Die korrekte Antwort wäre „Dia’s Muire dhuit!“ was „Gott und Maria mit Dir!“ heißt.)

Slán! (irisch: „Gesundheit!“ im Sinne von „Tschüß“)

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[Irisches Tagebuch] Die ersten Tage

Hallo zusammen!

Für alle, die es nicht wissen: Ich bin jetzt in Irland!
Am 21. September hob mein Flieger vom Großflughafen Weeze/Laarbruch Richtung Irland ab und brachte mich sicher nach Shannon. Praktischerweise wollten meine Eltern zeitgleich auch ihren Urlaub in Irland verbringen, so dass mir deutlich mehr als die 15kg Gepäck + 10kg Handgepäck (Airline: Ryanair) zur Verfügung standen. Ab Shannon ging es dann per Mietwagen Richtung Cork, meiner neuen Studienstadt.
Cork ist mit knapp 125000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Irlands und wird von den Bewohnern auch gerne The Real Capital genannt. Das Zentrum der Stadt, wo sich auch meine Wohnung befindet, liegt auf einer Flußinsel zwischen zwei Armen des Lee. Das nahe Meer sorgt für recht große Unterschiede im Wasserstand des Flusses und hält die Sehnsucht des Seglers in mir wach.
Das Prospekt (eher billiges Faltblatt) zu meinem Apartment hat aber in der Tat nicht zu viel versprochen: 1 Minute bis zur Innenstadt und 15 Minuten bis zur Uni. Dazu sollte man wissen, dass ich im vierten Stock wohne und mit Wohnungstüre zuziehen, Fahrstuhl benutzen und Haustüre öffnen schon eine gute Minute beschäftigt bin 🙂 Glücklicherweise liegt das Haus aber in einer Seitenstraße, so dass es für städtische Verhältnisse schön ruhig ist. Meine Wohnung teile ich mir mit drei Jungs aus Thailand, Singapur und Frankreich.

Einige Worte zum Thema Wetter: Ja, es regnet hier gut und gerne, aber am liebsten regnet es, wenn man seinen Schirm oder seine Regenjacke vergessen hat. Damit herrscht im Prinzip wieder Gleichstand zwischen Aachen und Cork. Bis jetzt habe ich recht wenig schlechtes Wetter erlebt und auch die Abendbekleidung der hippen, jungen Frauen in Cork (knappes Top, High Heels, Minirock) sagt mir, dass es garnicht so schlimm sein kann.
Alle Rasenmäher-Freunde kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten, da aufgrund des sehr milden Winters mit Mindesttemperaturen von 4 – 6 °C von Januar bis November das satte Grün gestutzt werden darf.

Mein irisches Uni-Leben begann mit einem Orientation Day wo sich hervorragend Kontakte zu den anderen „Ausländern“ knüpfen ließen. Mittlerweile ziehen wir mit einer bunten Truppe aus Dänen, Holländern, Franzosen, Italienern, Amerikanern und Deutschen umher. An die Iren ist dagegen schwer ranzukommen, da der Altersunterschied doch mindestens drei Jahre ausmacht und deren Freundeskreis schon gefestigt ist. Mit Kommentaren zu den Vorlesungen möchte ich mich noch ein wenig zurückhalten, aber eine Sache kann man schon mal festhalten. Das Interesse am Studenten und die Servicebereitschaft ist hier deutlich besser als an meiner lieben RWTH. Selbst Verwaltungsangestellte sind hier noch kurz vor Feierabend freundlich und hilfsbereit. Ein wahres Wunder!

Neben den ersten Streifzügen durch die irische Kneipologie (näheres dazu in dem nächsten Newsletter) haben wir zwei Wochenendtrips nach Kinsale und Cobh unternommen. Bei Orte liegen jeweils an einem Naturhafen, wobei Cobh am größeren Hafen liegt, wo unter anderem auch die Titanic zum letzten Mal angelegt hat.
Kinsale ist ein geschichtsträchtiger Ort mit einer alten Burg die schon von den Spanieren genutzt wurde. Nach einer kurzen Wanderung entlang der Küste konnten wir uns dort in den Ruinen umschauen und uns die Sonne (!!!) auf den Pelz braten lassen. Den Sonnenuntergang erlebten wir vor einem kleinen Pub auf der Hafenmauer.

Soviel für den ersten newsletter
Bis dann
Jan

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Home Sweet Home!

Der nächste Schritt in Richtung Auslandsjahr ist getan. Soeben wurde meiner Zimmerreservierung in Cork bestätigt. Beste Innenstadtlage, kurzer Weg zum UCC – was will man mehr!?

South Mall Court Accomodation, Beasley Street, Cork, Ireland – So lautet ab Ende September meine Adresse in Cork. Es handelt sich dabei um einen privaten Appartementblock mit mehreren dreier oder vierer WGs. Zum Standard gehören gemeinsame Küche und Wohnzimmer. Außerdem hat jedes Studentenzimmer seine eigene Dusche und sein eigenes Klo. Diese Ausstattung nennt man übrigens „ensuite“. Kostenloser Breitbandinternetzugang ist obligatorisch.
Die Lage zeigt ganz klar die Prioritäten eines Studenten: Mitten auf der Altstadtinsel zwischen den zwei Armen des ‚River Lee‘ sind es 1 min bis zur Innenstadt (quasi das Treppenhaus abwärts) und 10 min bis zur Uni. Was will man mehr. Für etwas mehr Luxus liegt das ‚Hotel Imperial‘ direkt um die Ecke. 😉 Der link am Ende des Artikels führt euch zu einer Übersichtskarte und sogar einem Satellitenbild.
So ganz preiswert ist die ganze Angelegenheit leider nicht. Irland ist dummerweise das zweitteuerste Land der EU. Aber wozu hat man schließlich gespart. *grml*

Mieten

  • Single room (ensuite) – cost for one term: 1886 €
  • Twin room (ensuite) – cost for one term: 1330 €
  • Single room (non-ensuite) – cost for one term: 1770 €
  • Electricity charges: 350 €
  • Refuse Charges: 50€
  • Booking deposit: 300€
  • Man sollte allerdings beachten, das ein ‚term‘ nicht einem halben Jahr entspricht, sondern sich an dem Studiensemester orientiert. Das heißt konkret, dass die Wohnung nur von September bis Anfang Juni vermietet werden. Entsprechend beträgt die effektive Wochenmiete rund 105 € (warm).
    Egal, ich freu mich drauf und ich bin gespannt, was ich so alles in der Hütte erleben werde.

    Google Maps

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    UCC ich komme!

    Das University College Cork / Irland nimmt meine Bewerbung für ein Auslandsjahr an. Nach dem misslungenen Versuch per ERASMUS nach Irland zu kommen, können jetzt die konkreten Vorbereitungen starten.
    Mit dem Satz „I am delighted to inform you that your application has been accepted.“ geht das lange Bewerbungsverfahren zu Ende. Damit werde ich ab September 2005 für ein volles akademisches Jahr in Irland studieren.
    Der Email mit dem erlösenden Satz ging ein misslungener Versuch per ERASMUS den Austausch zu gestalten voran. Das Verhältnis E-Techniker zu Plätze an englischsprachigen Hochschulen reichte leider nicht zu meinem Vorteil. Trotzdem an dieser Stelle ein Dank an Dr. Ralf Wunderlich vom Lehrstuhl für Integrierte Analogschaltungen, der mich bei dem Bewerbungsprozess unterstützt hat.
    Jedoch war letztendlich die Bemühung um Anerkennung meiner Fächer nicht umsonst, denn nach der ERASMUS-Bewerbung startete ich eine direkte Bewerbung am University College Cork. Nachteil: Es dürften wohl (moderate) Studiengebühren fällig werden. Ein ungewohntes Gefühl, wenn man aus einem Land kommt, wo Bildung (noch) kostenlos ist.
    Auch bei dieser Bewerbung wurde unterstützt. Mein Arbeitgeber, die AMO GmbH, pflegt gute Kontakte zum Nation Microelectronic Research Centre (NMRC) in Cork und hat mich für einen Auslandsaufenthalt empfohlen. Daher vielen Dank an Dr. Max Lemme, der sich mit viel Selbstverständlichkeit um mein Anliegen gekümmert hat.
    Ich werde mich nun auf Wohnungssuche begeben und die weiteren Schritte planen. Auf in das Abenteuer!


    www.ias.rwth-aachen.de
    www.amo.de