Home Sweet Home!

Der nächste Schritt in Richtung Auslandsjahr ist getan. Soeben wurde meiner Zimmerreservierung in Cork bestätigt. Beste Innenstadtlage, kurzer Weg zum UCC – was will man mehr!?

South Mall Court Accomodation, Beasley Street, Cork, Ireland – So lautet ab Ende September meine Adresse in Cork. Es handelt sich dabei um einen privaten Appartementblock mit mehreren dreier oder vierer WGs. Zum Standard gehören gemeinsame Küche und Wohnzimmer. Außerdem hat jedes Studentenzimmer seine eigene Dusche und sein eigenes Klo. Diese Ausstattung nennt man übrigens „ensuite“. Kostenloser Breitbandinternetzugang ist obligatorisch.
Die Lage zeigt ganz klar die Prioritäten eines Studenten: Mitten auf der Altstadtinsel zwischen den zwei Armen des ‚River Lee‘ sind es 1 min bis zur Innenstadt (quasi das Treppenhaus abwärts) und 10 min bis zur Uni. Was will man mehr. Für etwas mehr Luxus liegt das ‚Hotel Imperial‘ direkt um die Ecke. 😉 Der link am Ende des Artikels führt euch zu einer Übersichtskarte und sogar einem Satellitenbild.
So ganz preiswert ist die ganze Angelegenheit leider nicht. Irland ist dummerweise das zweitteuerste Land der EU. Aber wozu hat man schließlich gespart. *grml*

Mieten

  • Single room (ensuite) – cost for one term: 1886 €
  • Twin room (ensuite) – cost for one term: 1330 €
  • Single room (non-ensuite) – cost for one term: 1770 €
  • Electricity charges: 350 €
  • Refuse Charges: 50€
  • Booking deposit: 300€
  • Man sollte allerdings beachten, das ein ‚term‘ nicht einem halben Jahr entspricht, sondern sich an dem Studiensemester orientiert. Das heißt konkret, dass die Wohnung nur von September bis Anfang Juni vermietet werden. Entsprechend beträgt die effektive Wochenmiete rund 105 € (warm).
    Egal, ich freu mich drauf und ich bin gespannt, was ich so alles in der Hütte erleben werde.

    Google Maps

    Kirchentag 2005 in Hannover

    Der 30. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hannover ist nun zu Ende. Nach den letzten Aufräumarbeiten kehren die Helfer in ihre Heimat zurück und frönen der alltäglichen Langeweile.
    Auch ich habe der Fahrbereitschaft den Rücken gekehrt und gewöhne mich langsam daran nicht schwungvoll jeden Anrufer mit „Fahrbereitschaft Jan van den Hurk, Guten Morgen!“ zu begrüßen.
    Nach gut 14 Tagen bin ich nun auch wieder vom Kirchentag aus Hannover zurückgekehrt. Ein kurzes Fazit zu Beginn sei mir erlaubt: Viel Arbeit, wenig Schlaf, aber um so mehr Spaß! Kirchentag als Helfer rockt definitiv!
    Pfingstmontag bekam Hannover mich zum ersten Mal zu Gesicht und präsentierte mir eine kalte Halle (Nummer 10: gerade in Renovierung befindlich) als meinen zukünftigen Arbeitsplatz. Bald kam auch Grobi, der Leiter der Fahrbereitschaft, hinzu und es konnte losgehen.
    Zu Anfang bestand meine Hauptaufgabe darin Ausweise und Magnetschilder für jeden Fahrer zu produzieren, was mir dank der Fotos von jedem einzelnen Fahrer eine erstaunliche Namensübersicht verschaffte (bei ca 150 Personen schon recht spannend). Nebenbei konnte ich den stressgeplagten Leuten von der Auftragsannahme unter die Arme greifen, so dass der Laden schon bald erstaunlich rund lief. Eine tolle Leistung von dem gesamten Team, wenn man bedenkt, dass nach langer Zeit nun ein Generationswechsel stattgefunden hat. *thumbs up* Es ist halt manchmal doch was dran an dem Spruch „Neue Besen kehren gut“!
    Mit Beginn des Kirchentags waren Auftragsannahme und Disposition vollständig besetzt und ich konnte mich endlich mit kleineren Unterbrechungen dem Autofahren widmen. Nach ereignisreichen Tagen und einer zügigen Abbaunacht endete der Kirchentag für mich mit der Orga-Fete im Yemen(-Pavillon). Ein gelungener Abschluss für die schöne Zeit.


    Fotogalerie

    UCC ich komme!

    Das University College Cork / Irland nimmt meine Bewerbung für ein Auslandsjahr an. Nach dem misslungenen Versuch per ERASMUS nach Irland zu kommen, können jetzt die konkreten Vorbereitungen starten.
    Mit dem Satz „I am delighted to inform you that your application has been accepted.“ geht das lange Bewerbungsverfahren zu Ende. Damit werde ich ab September 2005 für ein volles akademisches Jahr in Irland studieren.
    Der Email mit dem erlösenden Satz ging ein misslungener Versuch per ERASMUS den Austausch zu gestalten voran. Das Verhältnis E-Techniker zu Plätze an englischsprachigen Hochschulen reichte leider nicht zu meinem Vorteil. Trotzdem an dieser Stelle ein Dank an Dr. Ralf Wunderlich vom Lehrstuhl für Integrierte Analogschaltungen, der mich bei dem Bewerbungsprozess unterstützt hat.
    Jedoch war letztendlich die Bemühung um Anerkennung meiner Fächer nicht umsonst, denn nach der ERASMUS-Bewerbung startete ich eine direkte Bewerbung am University College Cork. Nachteil: Es dürften wohl (moderate) Studiengebühren fällig werden. Ein ungewohntes Gefühl, wenn man aus einem Land kommt, wo Bildung (noch) kostenlos ist.
    Auch bei dieser Bewerbung wurde unterstützt. Mein Arbeitgeber, die AMO GmbH, pflegt gute Kontakte zum Nation Microelectronic Research Centre (NMRC) in Cork und hat mich für einen Auslandsaufenthalt empfohlen. Daher vielen Dank an Dr. Max Lemme, der sich mit viel Selbstverständlichkeit um mein Anliegen gekümmert hat.
    Ich werde mich nun auf Wohnungssuche begeben und die weiteren Schritte planen. Auf in das Abenteuer!


    www.ias.rwth-aachen.de
    www.amo.de